"This is England" ist ein hervorragender Film, der die Zerissenheit der Skinhead-Szene eindrucksvoll verdeutlicht. Wie bekannt sein dürfte, sind die Wurzeln der Skinheads alles andere als
rassistisch. Geprägt war und ist die Szene vor allem durch jamaikanische Einwanderer, die den Ska mit nach England brachten. Das jetzt komplett zu schildern, wäre an dieser Stelle etwas viel.
Vielleicht mache ich es anderer Stelle mal zum Thema. Zurück zum Stichpunkt "Zerrissenheit": Der Film zeigt eine Gruppe von Skinheads, die Anfang der 80er genau diesen Gefühlen ausgesetzt sind,
da eines ihrer "Mitglieder" nach einem Knastaufenthalt in die rechtsextreme Ecke gewandert ist und nun versucht auch die Übrigen Mitglieder auf seine Seite zu ziehen. Vor allem den
Hauptdarsteller des Films, den vorpubertären Shaun, der gerade erst in die Szene reinwächst und aufgrund seines im Falkland-Krieg verstorbenen Vaters Orientierung sucht und diese auch
im Neu-Rechten Skinhead findet oder auch nicht. Das lasse ich an dieser Stelle mal offen. Der Film ist sehr intensiv, das Ende dramatisch, die Schauspieler fantastisch und die Story glaubwürdig.
Sehr zu empfehlen (in Deutschland auch problemlos erhältlich)! Nachfolgend noch der Trailer zum Film:
Da ich ja bisher nicht in die Musik-Community aufgenommen wurde, haue ich das mal unter "Lebensalltag" rein. Musik ist ja auch ein Bestandteil des Alltags vieler Menschen. So passt das
schon...
Milburn ist eine junge, aufstrebende Band aus Sheffield, die mich immer wieder aufs Neue begeistern kann und einfach hervorragend mit
ihrem Sound zum Fußball passt. Zumindest so, wie ich mir diese Sportart vorstelle.
Am Besten lasse ich aber die Band für sich sprechen (Video wurde dem offiziellen Youtube-Angebot der Band selbst übernommen. Rechtlich also kein Problem und ich denke eine schöne Werbung für die
Band):
Der Spott ist in diesen Tagen, aber auch den letzten Monaten sehr groß: Das angebliche Mutterland des Fußballs (eigentlich ist das China) konnte sich nicht für die EM qualifizieren. Viele
Experten meinen, dass dies völlig verdient eingetreten ist. Schlussendlich kann ich da insofern zustimmen, als das England eben zu wenig Punkte eingefahren hat, um sich für die
Europameisterschaft zu qualifizieren. Die Leistungen waren in den meisten Qualifikationsspielen allerdings deutlich besser, als dies dargestellt wurde. Auch gegen Kroatien spielte das Team recht
gut. Mit einem 4-5-1 zu starten hat dem Team allerdings Genick gebrochen.
Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Die Experten sind sich einig: Zum einen haben englische Spieler immer schlechtere Chancen in der Premier League Fuß zu fassen. Arsenal bspw. spielt in
der Regel in der Startelf nur mit Ausländern, zum anderen wäre die Liga eh nicht so stark. Entsprechend schnellen und modernen Fußball, so bspw. Paul Breitner, werde nur von den Top 4
(Arsenal, Chelsea, Liverpool und Manchester United) gezeigt.
Wer sich mit dem englischen Fußball beschäftigt weiß, dass diese Argumente hauptsächlich auf Oberflächlichkeit basieren. Das Argument von Breitner, das er stetig und auch gerne ungefragt
einwirft, entbehrt jedweder Grundlage. Neben den Top 4 spielen auch Aston Villa, West Ham United, Tottenham, Portsmouth, im Prinzip alle Premier League Teams begeisternden, leidenschaftlichen,
kämpferischen und schnellen Fußball. Das kann in Deutschland vielleicht Werder Bremen. Dann hört es auf mit der Herrlichkeit der Bundesliga.
Alle englischen Nationalspieler sind Stammspieler. Zu einem großen Teil bei europäischen Spitzenteams, was das erste Argument entkräftet. 1a Talente, wie Micah Richards oder Shaun
Wright-Phillips, bald auch Theo Wallcott, setzen sich durchaus in ihren Teams durch oder sind auf dem Sprung. Dieses Team ist vom Potential her ein Anwärter auf den WM und EM-Titel.
Dass die Experten überhaupt keine Ahnung haben, zeigte auch das letzte Freundschaftsspiel der Deutschen gegen England, das so hochgelobt wurde, da Deutschland ja mit einem C-Team antreten musste.
Dass England ebenso mit einem C-Team antrat, wurde geflissentlich übersehen und dass die Engländer besser spielten, ebenso.
Was ist aus meiner Sicht das wirkliche Problem? Der Verband ist extrem verkrustet und traf oftmals falsche Entscheidungen bei der Trainerauswahl. Das Team braucht einen Trainer, der mit
harter Hand Hierarchien einfordert und die einzelnen Spieler zu einem Team formt. Bei der EM 2004 wurde deutlich, was im englischen Team steckt. Die Engländer spielten traumhaften Fußball und
verloren gegen ein gleichwertiges Team der Portugiesen im Viertelfinale.
Schlussendlich gehe ich davon aus, dass Cappello das Schiff wieder auf Kurs bringen wird. Die letzten Spiele sprechen da eine deutliche Sprache. Diese waren nicht herausragend, wurden aber
souverän gewonnen, was ein erster Schritt in die richtige Richtung ist.
Abschließend noch mein Lieblingsspiel der letzten 10 Jahre:
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Ich bin 26 Jahre alt, gebürtig und lebend in Südhessen. Dieses Projekt dient der Verarbeitung des ganzen Fiaskos, das hierzulande abläuft, mit der Hoffnung damit Menschen zum Nachdenken zu bringen.
Über diesen Blog
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Larger than Life
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In meinem Blog widme ich mich zum einem sportlichen Themen. Wrestling und Fußball werden dabei im Zentrum stehen. Ebenso behandle ich aber auch gesellschaftliche Themen. Von Politik, die uns "kleinen Leute" quält und unsagbar dumm und berechnend ist, über Quotennutten, die unser Fernsehprogramm verseuchen, bis hin zu Kinofilmen oder Büchern, wird jedes für mich relevante Thema behandelt werden.
Warum "Larger than Life"? Es ist eine Referenz an den König des Sports, das Professional […]
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