„Ja, ich bin ein Faschist, na und? Ich bin kein Rassist. Warum kann ich nicht sagen, dass ich rechtsradikal bin?“
Dieses Zitat zeigt schon ein Stück weit die Mentalität von Paolo Di Canio auf, der ein genialer, aber ebenso umstrittener Spieler war. Immer wieder fiel er vor allem durch gewalttätiges
Verhalten auf dem Platz auf. So, passte er natürlich perfekt nach England, wo er für West Ham United ( West Ham United - meine 2.
Liebe ) und Charlton Athetic am Ball war.
Sein Heimatverein und der Verein seines Herzens ist Lazio Rom, wo er bis Anfang der 90er spielte und dann noch mal nach seinem langjährigen Abstecher nach England. Die letzten großen Schlagzeilen
machte er mit einer dem Hitler-Gruß ähnlichen Geste, die er sogar bei einem Spiel, trotz Kritik, wiederholte. Genau das macht Di Canio aus: Aggressivität auf und neben dem Platz. Bei ihm
sind Genialität und Kontroverse sehr eng beieinander. Schlussendlich sollte aber aus meiner Sicht der Sport im Vordergrund stehen, den er hervorragend beherrschte und aus meiner Sicht
zurecht in diese Rubrik meines Blogs aufgenommen wird.
Inspiriert durch mein Outing ein großer Anhänger von West Ham United zu sein ( West Ham United - meine 2. Liebe ),
werde ich jetzt ab und an kleine Potraits zu Spielern verfassen, die aus meiner Sicht einen gewissen Legenden-Status einnehmen. Diese Einschätzung ist natürlich rein subjektiv.
Objektivität oder der Versuch nach objektiven Gesichtspunkten zu urteilen, finde ich bei einem Blog aber auch ein Stück weit verfehllt. Zumindest habe ich diesen Anspruch nicht. Das
würde in ewigen Recherchen enden, für die ich keine Zeit habe.
Carlos Alberto Tevez wurde am 5. Februar 1984 in Buenos Aires, Argentinien geboren und durchlief seine Ausbildung zu einem herausragenden Fußballer bei den berühmten Boca Juniors. Insgesamt
spielte er 5 Jahre im argentinischen Profifußball (neben den Boca Juniors auch bei den Corinthians) und wechselte 2006 in einem spektakulären Transfer, der sich schlussendlich als nicht
ganz koscher erwies (siehe dazu das Video im oben verlinkten Artikel) zu West Ham United. Klar war schon damals: West Ham sollte nur das Sprungbrett sein, um zu einem größeren Klub wechseln
zu können. So spielte Tevez dort auch erst. Zumal Mascherano (der ebenso mit verpflichtet wurde) und er ein gut funktionierendes Gefüge bei West Ham aufbrachen, was schließlich im Abstiegskampf
mündete. Als es schon fast aussichtslos war, drehte Carlos Tevez richtig auf und bewies, welch ein Top-Spieler er ist bzw. welche Potentiale in ihm schlummern. Sein Antritt, seine
Technick, sein Schuss, sein aggressives und kämpferisches Spiel machten ihn innerhalb von ein paar Wochen zu einem ewigen Helden bei den Hammers, auch bei mir und bescherten ihm schlussendlich
einen Vertrag bei Manchester United, wo er vergangene Saison anheuerte. Insgesamt finde ich es immer wieder überraschend, wie wenig Leute ihn kennen oder richtig zuordnen können. Viele
kennen ihn nur durch den Ausspruch von Jürgen K. aus Stuttgart: "Arne? Arne! Wo isser? Arne, der Tevez, der spürt deinen Atem."
Insgesamt schoss er bisher 74 Tore in 170 Ligaspielen für seine Vereine. Ebenso 7 Tore in 40 Länderspielen für die argentinische Nationalmannschaft. Sollte er von Verletzungen verschont
bleiben, dürfte er einer der größten Spieler aller Zeiten werden.
Zum Abschluss noch ein paar bewegte Bilder zu West Hams-Fußballhelden:
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Ich bin 26 Jahre alt, gebürtig und lebend in Südhessen. Dieses Projekt dient der Verarbeitung des ganzen Fiaskos, das hierzulande abläuft, mit der Hoffnung damit Menschen zum Nachdenken zu bringen.
Über diesen Blog
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Larger than Life
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In meinem Blog widme ich mich zum einem sportlichen Themen. Wrestling und Fußball werden dabei im Zentrum stehen. Ebenso behandle ich aber auch gesellschaftliche Themen. Von Politik, die uns "kleinen Leute" quält und unsagbar dumm und berechnend ist, über Quotennutten, die unser Fernsehprogramm verseuchen, bis hin zu Kinofilmen oder Büchern, wird jedes für mich relevante Thema behandelt werden.
Warum "Larger than Life"? Es ist eine Referenz an den König des Sports, das Professional […]
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