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Dienstag, 7. juli 2009

Wer ein ambitioniertes Projekt unterstützen möchte, aber auch kleidungstechnisch ein Statement setzen möchte, sollte sich beim Online-Shop von fernsehkritik.tv umschauen. Vor allem die Anti-GEZ T-Shirts haben es mir sehr angetan. Es ist wichtig, dass es öffentliche Kampagnen gegen diese spionierende, rechtsbeugende Drückerkolonne gibt. Insfern sollte jeder, der dies genauso sieht, fernsehkritik.tv oder auch andere Initiativen, die in diese Richtung gehen, unterstützen.

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Dienstag, 14. april 2009

Als würde der Sohnemann Mario nicht schon reichen, drängt jetzt auch noch Wolle Barth in die Medien. Auf der einen Seite kann man es ihm nicht verdenken, auf der anderen Seite ist es traurig, dass ihm dieser Platz überhaupt eingeräumt wird, was viel über den Zustand der deutschen Medienlandschaft zeigt. Selbstkritisch ließe sich natürlich auch anmerken, dass ich Wolle Barth auch an dieser Stelle Platz einräume. Warum ich dies mache, weiß ich auch nicht so recht. Irgendwie rege ich mich aber regelmäßig wieder über Mr. Weeste Keenste auf, der mit humorfreien Geschichten Erfolge feiern konnte bzw. dies noch nach wie vor kann. Interessanterweise wird ja in der ein oder anderen Sendung (konkret: Schmidt und Pocher) immer wieder angedeutet, dass Herr Barth ein affektiertes Arschloch sei, der nur nach außen hin den Kumpeltyp gibt.

Na ja, Papa und Sohnemann Barth sind wohl reichlich verkracht. VIelleicht lässt sich aber über eine Gemeinsamkeit wiederum Zweisamkeit schaffen: Beide sind durch und durch Mediennutten...

von PWAustin316 - veröffentlicht in: Medien - Community: Alltagswahnsinn
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Dienstag, 14. oktober 2008

Mittlerweile dürften die meisten ja den sehr gelungenen Auftritt von Marcel Reich-Ranicki beim Deutschen Fernsehpreis mitbekommen haben. Dort war er für den Ehrenpreis nominiert. Sein Laudator: Thomas Gottschalk, der die Show auch moderierte. Als es dann endlich soweit war und Reich-Ranicki auf die Bühne durfte, um seinen Preis in Empfang zu nehmen, verweigerte er diesen und holte zum Keulenschlag gegen die deutsche Fernsehindustrie aus. Ein typischer Reich-Ranicki Auftritt? Man muss schlicht und ergreifend sehen, dass ein 88jähriger Mann 4 Stunden in dieser Show zubringen musste, bis er endlich dran war. Er ist sicherlich vom Kopf her noch sehr wach, allerdings physisch nicht mehr für 4 Stunden rumsitzen auf einem harten Stuhl geschaffen. Sein kompletter Rundumschlag war nicht fair, da auch sehr gute Filme und Schauspieler ausgezeichnet wurden. Wiederum traf die Kritik aber auch zu hinsichtlich solcher Mediennutten ohne Hirn wie Marco Schreyl, der DSDS hochgelobt hat. Wir sprechen hier von Fernsehunterhaltung. Da ist aus meiner Sicht alles möglich. Als Konsument habe ich die Kontrolle per Fernbedienung über mein Fernsehprogramm. Trotzdem verstehe ich die harte Kritik von Reich-Ranicki. Er ist ein Intellektueller aus einer anderen Generation, der beileibe nicht prüde, aber anspruchsvoll ist. Zudem in einem Alter, wo man nicht mehr 4 Stunden in einer Halle mit vielen Menschen, Lärm und Doof-Gebabbel a la Atze Schröder auf harten Stühlen sitzen kann.

Der Literatur-Papst hat mal wieder zugeschlagen. Verallgemeinernd, aber nicht unzutreffend. Aus meiner Sicht lässt sich daraus schon ein interessanter Diskurs bilden, der aber leider Gottes nicht geführt werden wird... 

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Samstag, 27. september 2008

Die letzte unabhängige und gute Zeitung Deutschlands, die sich bisher nicht dem Gleichschaltungswahn unterwerfen musste und von mir seit 2 Jahren abonniert wird, feiert heute ihren 30. Geburtstag. Von dieser Stelle aus wünsche ich alles erdenklich Gute, verweise gerne auf die Top-Homepage, die 1a Ausgabe von heute heute, die in einem Spezialteil die Geschichte der taz Revue passieren lässt und verbleibe mit einem fröhlichen "Screw you Springer!"...

Macht weiter so!

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Mittwoch, 24. september 2008

Als Entertainer und Musiker Knut Hansen lernt Christian Ulmen in der bayerischen Provinz, dass 26 Juden in einen VW passen: 2 vorne, 2 hinten und 22 in den Aschenbecher. Es ist schier unglaublich, was Christian Ulmen in den Rollen Uwe Wöllner, Alexander von Eich und Knut Hansen, die dem geneigten Publikum noch von "Mein neuer Freund" bekannt sein dürften, erlebt. Zumal den dort handelnden Personen immer klar ist, dass Kameras mitlaufen und diese Aufnahmen irgendwo gesendet werden. Täglich beglückt uns Ulmen via ulmen.tv mit neuen Kurzfilmen, die seine Genialität unterstreichen. Er ist ein unglaublich guter Schauspieler, der problemlos improvisieren kann und seine Rollen somit sehr authentisch dem Publikum präsentiert. Alleine diese Einspieler zeigen, dass er zu den großen seines Fachs gehört.

Wem das noch nicht reicht, sollte unbedingt Dr. Psycho sehen. Eine Serie, die von Ralf Husmann (Ehre wem Ehre gebührt: Ralf Husmann ) geschrieben wurde und Christian Ulmen, wie auf den Leib geschneidert ist, wobei ich hier auch nicht den Verdienst der anderen Schauspieler unter den Scheffel stellen will, ohne die die Serie ebenso nicht möglich wäre. Leider war schon zu hören, dass die Serie wohl keine Fortsetzung finden wird.

Angekündigt hat Ulmen schon, dass er für Ulmen.tv noch weitere Rollen kreieren wird und weiterhin sein entlarvendes Unwesen treiben wird. Glücklicherweise bleibt er uns also als öffentlich Schaffender erhalten...

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Dienstag, 19. august 2008

Horst Köhler, der aus einem Reagenzglas in Dr. Angela Frankensteins Labor entstammt, bekommt von der Super Illu die "Goldene Henne" 2009 für seine Verdienste bei der Westintegration der DDR verliehen.

Ich finde es schon spektakulär, dass Jemand, der ein Amt einnimmt, für das man faktisch keine Qualifikation oder Talente braucht, überhaupt irgendeinen Preis bekommt. Das resultiert aber auch aus sicherlich seiner, mir noch in 5000 Jahren, unverständlichen Beliebtheit beim "Volk". Der Mann ist eine der größten Katastrophen, die das Amt des Bundespräsidenten jemals ausgefüllt haben. Er toppt sogar den Paten von NRW, Johannes Rau, der wenigstens noch ein Glanzlicht damit setzte, über ein Kabel in seinem Amtssitzt zu stolpern und sich somit selbst unter einer Lampe zu begraben. Das wäre ein sehr plötzliches Ende für den Mann gewesen, der in NRW ein Netz aus Korruption schuf,  begleitet von meinem Applaus.

Na ja, zurück zum Horst, der uns mit inhaltsleeren Sätzen und seinem hilflosen Blick weltweit blamiert. Obwohl das vielleicht ein Trugschluss von mir ist. Unsere Kanzlerin ist international ja auch angesehen. Anscheinend ist ein Kriterium für Beliebtheit Jenes, dass man nichts können darf und völlig inkompetent seinen Tätigkeitsbereich, mit einem Lächeln, an die Wand fährt.

Das kann der Horst und verdient somit sogar die "Goldene Henne"...

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Sonntag, 3. august 2008

Ja, ich muss es zugeben: Ich verehre Ralf Husmann für die Gabe Durchschnittlichkeit in dieser überspitzten, aber auch lebensnahen Art, so pointiert darzustellen.

Ralf Husmann wurde im Jahre 1964 geboren und arbeitete schon bei vielen TV-Produktionen als Autor und Produzent mit. Bspw. bei der Harald Schmidt Show (noch bei Sat.1), RTL Samstag Nacht oder auch Rent a Pocher. Seine volle Genialität, die er aus meiner Sicht unbestritten hat, entfaltete er aber erst für die Öffentlichkeit sichtbar mit der anbetungswürdigen Büro-Comedy "Stromberg", die schon zahlreiche Preise gewann, wie auch sein zweites Kind "Dr. Psycho" mit dem unverwechselbaren Christian Ulmen, das auch schon den Grimme Preis gewann.

Das Geheimnis seines Erfolgs ist sicherlich, dass er, wie er selbst sagt, viele Erlebnisse und eigene Charaktereigenschaften, in die Serien bzw. die Figuren einarbeitet. Die Auswahl der Schauspieler ist aus meiner Sicht dabei immer optimal. Vor allem die Hauptdarsteller der obengenannten Serien, Christoph Maria Herbst und Christian Ulmen, haben mit Bernd Stromberg resp. Dr. Max Munz(e?)l Figuren, die ihnen wie auf den Leib geschnitten sind.

Sein Roman "Nicht mein Tag", der vor kurzem in die Buchhandlungen der Republik kam, steht dem in nichts nach. Wer diesen sarkastischen, pointierten, intelligenten und grundehrlichen Humor mag, wird die Werke Husmanns lieben.

Von dieser Stelle: Vielen Dank Herr Husmann, für die vielen Stunden höchster deutscher Fernsehunterhaltung, aber auch ihr Werk "Nicht mein Tag". An Tagen, die faktisch nicht mein Tag sind, verhelfen mir wahlweise Munz(e?)l, Stromberg oder Till Reiners zu einer deutlich besseren Stimmung...

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Dienstag, 29. juli 2008

Dass ich nach wie vor kein Fan von Franz-Josef Wagner bin, dürfte jedem klar denkenden Menschen, der schon mal die Ehre hatte eine seiner wodkavernebelten Kolumnen zu lesen, deutlich sein. Gestern hat der bekennende Zahnlückenträger aber mal wieder den absoluten Vogel abgeschossen. Ja, er toppt sich regelmäßig noch selbst. Das kann er auch nur selbst. Für mich ist es unbegreiflich, wie ein Mann mit diesen Gedanken und diesen Argumentationsführungen irgendeinen Job bekommen hat, der sogar bezahlt wird.

Highlights seines gestrigen geistigen Auswurfs: "Liebes China (Ist der Mann eigentlich nekrophil?) begeht nicht den Fehler und zensiert die Reporter. Lasst die Überraschung zu, China zu zeigen, wie es ist. Was ist symphatischer als die Wahrheit (da kommt ein Fragezeichen hin her Wagner). [...] Wahr ist leider, dass ihr heute noch Straflager habt, wo Hunterttausende misshandelt werden.[...] Wahr ist aber auch, dass in Peking oder Schanghai mehr Menschen in Prada- oder Gucci Klamotten herumlaufen als in Paris."

Das ist Verharmlosung hoch drei. Ist es jetzt toll, dass die Menschen wenigstens Prada tragen, während sie gefoltert oder überwacht werden? Natürlich hat China eine lange Geschichte und ich verurteile auch nicht den Staat oder seine Geschichte als Ganzes, sondern vor allem das 20. Jahrhundert und die heutigen Ausläufer davon. Ich verurteile das politische Regime und nicht den Chinesen an sich. Ich verurteile vor allem die Haltung der Politiker. Horst Köhler bspw. fing bei der Verabschiedung der deutschen Athleten an über Menschenrechte zu philosophieren. Das hat ungefähr den Gehalt, wie der so vielzitierte Sack Reis, der in China umfällt.

 Ich frage mich, wie ein Brief von Franz-Josef Wagner, der ja beim Thema Holocaust nicht den Kniefall probt, sondern sich samt Gesicht in den Dreck wirft, an das 3. Reich aussehen würde.

Liebes 3. Reich,

Propaganda ist bei dir ein großes Thema. Lass doch die Überraschung zu, zu zeigen, wie Du wirklich bist. Was ist symphatischer als die Wahrheit. Wahr ist, dass Du dein Volk, sofern es nicht funktioniert, drangsalierst, quälst und in Lagern verschwinden lässt. Wahr ist leider auch, dass Menschen gewisser Herkunft oder eines gewissen religiösen Hintergrunds bei dir gar keine Chance mehr haben, sondern direkt in den Gaskammern landen. Wahr ist aber ebenso, dass seit deinem Bestehen viele Autobahnen entstanden sind und die Arbeitslosen wieder eine Perspektive gewonnen haben. Lass uns in den kommenden Wochen mal das Negative vergessen und einfach die Vorzüge des 3. Reichs zelebrieren, damit mir die Firmenbosse, die dich unterstützen, keinen Einlauf über meinen Chef verpassen.

Herzlichst dein

Franz-Josef Wagner

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Montag, 28. juli 2008

Hui, da fasst ja dieser schwer charismatische Frischling ein ganz heißes an. Angeregt wurde er, also ich, durch den Artikel bei Spiegel-Online, der sich kritisch mit dem geringen Einfluss der Blogger-Szene in Deutschland auf Politik und Gesellschaft auseinandersetzt. Stefan Niggemeier vertritt die Meinung und da gehe ich mit ihm konform, dass die Streitkultur in Deutschland nicht sonderlich ausgeprägt sei. Dazu kommt ebenso, dass die Medienkultur in Deutschland, zumindest aus Sicht der Verbraucher, eine andere ist, als bspw. in den USA. Blogs boomen dort ja, vor allem eben auch politische Blogs, weil die Bevölkerung bspw. hinsichtlich des Irak-Krieges von den etablierten Medien schlichtweg angelogen wurden. Ich schreibe bewusst, dass dies der Verbraucher hierzulande anders sieht, faktisch ist es nicht viel anders. Wir werden nicht direkt belogen. In der Regel wird aber nur an der Oberfläche gefischt und bestimmte Wahrheiten schlichtweg ausgeklammert. Das aber nur als Randbemerkung. Zurück zur Behauptung Niggemeiers. Wenn ich mir die Blogs bspw. hier auf dieser Plattform so anschaue, sind die erfolgreichen in der Regel diejenigen, die nichts Kontroverses bieten, sondern mehr informieren. Das hat natürlich seine Berechtigung und auch Substanz, zudem muss auch jeder Blogger Themen aufgreifen, mit denen er sich identifiziert. Ich persönlich finde es aber schade, dass es neben diesen Blogs nur Wenige gibt, die sich kritisch mit dem auseinandersetzen, was in Deutschland gesellschaftspolitisch passiert. Ob mein Stil da der Richtige ist, weiß ich nicht. Schlussendlich ist es aber mein Stil, den ich auch ganz bewusst so pflege. Substanz wie hochpolitische und sehr erfolgreiche Blogs in Amerika kann ich nicht bieten. Das war, ist und wird  aber auch nie mein Anspruch sein. Mich persönlich beeindruckt nur die Kontroverse und ich finde, dass eine Gesellschaft auch nur über diese wachsen und gedeihen kann. Für mich ist diese Plattform hier eine der letzten gebliebenen demokratischen Partizipationsmöglichkeiten. Ich kann meiner Meinung Ausdruck verleihen und erreiche damit deutlich mehr Menschen, die vielleicht mal über das ein oder andere nachdenken, als dies im Alltag möglich ist. Der Alltag frisst viele dieser Gedanken auf: WIr müssen arbeiten, Haushalt führen, Kinder großziehen, Beziehungen pflegen, Das gehört zum Leben, verhindert aber auch oftmals sich kritisch mit sich selbst und seiner Umgebung auseinanderzusetzen. Meine Grundthese ist, dass dies politisch auch so gewollt ist. Jemand, der sich um seine Existenz sorgt, wird weniger nachhaltig die Menschen an den Hebeln der Republik in Frage stellen bzw. die korrupten Strukturen, die sich dahinter verbergen. Dafür hat diese Person keine Zeit und auch keinen Kopf, was auch völlig verständlich ist. 

Was will ich jetzt eigentlich? Ich wünsche mir neben den bestehenden Blogs, die, das möchte ich noch mal ausdrücklich betonen, ihre Qualitäten haben und die Szene durchaus voranbringen, mehr neue, stark kontroverse und gesellschaftskritische Blogger, die Lust auf Krawall an der Schmerzgrenze haben. Dafür fehlt den Deutschen aber aus meiner Sicht ein Stück weit Selbstironie und ein Gespür für Sarkasmus, der ja schlussendlich nur aufzeigen soll, was leider Gottes status quo in unserem Lande ist.

In diesem Zusammenhang interessiert mich aber auch die Meinung meiner Leserschaft. An dieser bin ich immer interessiert, in diesem Fall aber noch mal im Besonderen...

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Dienstag, 22. juli 2008

Batman ist einer der Comics bzw. eine der Comicfiguren, die mich durch meine Kindheit, Jugend und bis heute begleitet hat. In dieser bunten Welt, gibt es aus meiner Sicht keine faszinierendere und tiefgründigere Figur, als Batman.

Batman galt durch die gleichnamige Fernsehserie lange als Klamauk, was allerdings in keinster Weise der Realität entspricht und sprach. Sicherlich: Die Figur wurde durch unterschiedliche Autoren von DC geprägt. Mal waren die Storylines tiefgründiger, mal oberflächlicher.    

Den Weg zurück zu Batman fand ich über die Serie (nenne hier den deutschen Titel) "Die neuen Abenteuer". Ebenso brilliant war die Serie "Bruce Wayne: Mörder?",

Doch worin besteht die Tiefgründigkeit dieser Figur? Batman bewegt sich immer am schmalen Grad zwischen "Gut und Böse", was aus den traumatischen Erfahrungen seiner Kindheit resultieren. Dieser schmale Grad, den ich hier meine, ist die berühmt berüchtigte Grauzone, in der wir uns schlussendlich alle bewegen. Ich gehe zwar davon aus, dass der Mensch in seinen Wurzeln gut ist, allerdings durch bestimmte Umstände durchaus auch zu negativen Verhaltensweisen neigen kann. Diese Seiten tragen wir aber alle in uns. Genau diese Seiten zeigt die Figur des Batman ganz explizit und sicherlich in extremer Form auf.

Die Figur des Batman bietet also viele interessante Facetten von Philosophie, aber auch tiefenpsychologischen Ansätze. Aber nicht nur die Figur des Batman umfasst diese Merkmale, sondern auch seine Widersacher. Allen voran der Joker, der in dem Ende August anlaufenden Kinofilm mal wieder versucht Macht an sich zu reißen.

Ende der 80er kam der erste Kinofilm auf die Leinwände. Ebenso hieß es: Batman vs. Joker, der damals von Jack Nicholson personifiziert wurde. Ein sehr guter Start! Allerdings wurden die Filme von Mal zu Mal schlechter. Die Wende kam mit "Batman Begins" im Jahre 2005. Christian Bale ist ein hervorragender Darsteller des smarten Bruce Wayne, der nachts in das Kostüm von Batman schlüpft. Besonders ist der Film aber auch deshalb, weil Heath Ledger als Joker in seiner letzten Rolle zu sehen ist. Er verstarb im Januar, ironischerweise wohl an einem Medikamenten- und Alkoholmissbrauch. Dies passt perfekt zu seiner letzten Rolle, dem kranken, aber genialen Joker. Wie bisher zu vernehmen war, muss Ledger mehr als glaubwürdig in dieser Rolle gewesen sein. Es war quasi "seine" Rolle.

Der Film wird Ende August in die deutschen Kinos kommen. Ich gehe selten ins Kino, werde aber sicherlich bei diesem Film eine Ausnahme machen.

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Bedenkswertes

Profil

  • lilienfan316
  • : männlich
  • : Darmstadt
  • : Ich bin 26 Jahre alt, gebürtig und lebend in Südhessen. Dieses Projekt dient der Verarbeitung des ganzen Fiaskos, das hierzulande abläuft, mit der Hoffnung damit Menschen zum Nachdenken zu bringen.

Über diesen Blog

  • : Larger than Life
  • : In meinem Blog widme ich mich zum einem sportlichen Themen. Wrestling und Fußball werden dabei im Zentrum stehen. Ebenso behandle ich aber auch gesellschaftliche Themen. Von Politik, die uns "kleinen Leute" quält und unsagbar dumm und berechnend ist, über Quotennutten, die unser Fernsehprogramm verseuchen, bis hin zu Kinofilmen oder Büchern, wird jedes für mich relevante Thema behandelt werden. Warum "Larger than Life"? Es ist eine Referenz an den König des Sports, das Professional […]

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