Der SV Darmstadt 98 verlor auch die letzten beiden Begegnungen. Einem 1:2 gegen die Stuttgarter Kickers, folgte ein 0:1 bei Wehen-Wiesbaden II. Das bedeutet in nackten Zahlen: 6 Spiele, 1
Unentschieden, 5 Niederlagen, 3:9 Tore, 1 Punkt. Das wirklich bittere an dieser Bilanz ist, dass die Mannschaft zumeist recht passabel auftritt. So auch in Wiesbaden. Die erste Halbzeit war von
beiden Teams eher schwach geführt, während die 98er in der 2. Halbzeit richtig aufdrehten und zu zahlreichen sehr guten Chancen kamen. Darunter waren Bälle an die Latte und an den Innenpfosten.
Im gesamten Sturmlauf vergaßen die Lilien aber mal wieder, so wie es gegen Stuttgart auch schon war, die Verteidigung, so dass der ehemalige Darmstädter Sascha Amstätter einen Konter zum
Siegtreffer für sein Team erfolgreich abschließen konnte.
Nun treffen die Lilien am Wochenende zu Hause auf die SpVgg Weiden. Sie treffen somit auf ihren ehemaligen Trainer Gino Lettieri und drei ehemalige Spieler, die nach dem letzten Jahr von Bruno
Labbadia aus Bayreuth nach Darmstadt kamen und mit dem Trainer Lettieri zusammen innerhalb von kürzester Zeit zum Hassobjekt unter den Fans wurden. Die Partie ist darüberhinaus brisant, da
Lettieri und Juskic ein sehr schwieriges Verhältnis hatten. Ich hoffe, dass die Mannschaft ihre guten Leistungen konservieren kann und gegen Weiden endlich den ersten Dreier einfährt. Dazu gehört
Geduld, der unbedingte Wille ein Tor zu machen und Souveränität, die die erfahrenen Spieler, wie Boris Kolb, in die Mannschaft tragen müssen.
Allez les bleus!
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