„Durch seine lange Erfahrung bei den Lilien und die enge Zusammenarbeit mit der Sportlichen Leitung, dem Funktionsteam der ersten und zweiten Mannschaft und dem Nachwuchsbereich ist Zivo Juskic der ideale Mann, um die Arbeit von Gerhard Kleppinger fortzusetzen. Wir sind überzeugt, dass er mit seinem Sachverstand und seiner emotionalen Art das Optimale für den Verein erreichen wird“, so Sportmanager Tom Eilers.
Der 39-jährige Serbe Juskic kam bereits im Jahr 2000 zu den Lilien und ist seit Ende seiner Spielerlaufbahn als Trainer für den Verein tätig. „Gerade seine Arbeit im vergangenen Jahr bei der U23 sowie als Co-Trainer und in der laufenden Saison bei unserer U19 sowie als Spielbeobachter macht uns sicher, mit ihm den richtigen Mann am richtigen Platz zu haben“, so Präsident Hans Kessler.
Die Entscheidung für die interne Lösung Juskic wird allerdings keinen Einfluss auf die laufende Spielzeit haben. Sowohl Juskic (U19) als auch Gerhard Kleppinger
werden ihre Arbeit bei ihren jetzigen Mannschaften bis Saisonende fortführen. (sv98.de)
Diese Meldung sorgte heute für Schlagzeilen bzw. reichlich Diskussionsstoff in der Fanszene. Viele Anhänger sind der Meinung, dass Juskic der falsche Mann sei, da
er in der Vergangenheit eine gute Bindung zu Uwe Wiesinger gehabt habe, aber auch bei seinem Intermezzo als Trainer der ersten Mannschaft in der Saison 2002/03, aber auch als Trainer der U23 und
U19, keine Bäume rausgerissen habe. Ich persönlich finde diese Sichtweise reichlich problematisch. Auch ein Michael Feichtenbeiner, der von vielen Fans als Nachfolger von Gerhard Kleppinger
favorisiert wurde, lag mit Uwe Wiesinger bei seinem Engagement nicht gerade im Clinch. Darüber hinaus wurde die Verpflichtung Kleppingers 2006 ebenso als Katastrophe betrachtet. Seine
Erfolge sind bekannt. Spielerisch überzeugte die Mannschaft unter ihm in keinster Weise, allerdings erreichte er alle Ziele mit seinem Team. Was ich damit sagen möchte? Juskic muss der Kredit
eingeräumt werden, den ein Trainer in der Regel bei einer neuen Aufgabe bekommt. Schon im Vorfeld den Teufel an die Wand zu malen, Spiele des Vereins jetzt nicht mehr besuchen zu wollen und
sonstige hysterische Auswüchse, sind mehr als kontraproduktiv und erschweren nur die Arbeit von Juskic, aber auch des Präsidiums.
Neueste Kommentare