Der Stürmer am Sonntag unterstreicht heute mal seine ungemein große Parteilichkeit und ihre Abneigung gegen linke Politik. Zum einen geschieht dies mit einem Interview, das der SamS mit Christian
Wulff führte. Wulff macht in diesem immer wieder deutlich, was er von den "Kommunisten" hält und dass die Politik der Linken ("Freibier für alle") zu Armut führe. Wenn man sich mal Statistiken
anschaut, wie sich Armut in den 15 Jahren entwickelt hat, womit die Linke gar nichts zu tun hatte und hat, ist diese Aussage von Milchbubi Wulff natürlich schlichtweg ein Knaller.
Erwin Huber, sofern dies sein richtiger Name ist, begann ja schon vergangene Woche mit einer Hetzkampagne gegen die Linken. Er wolle einen "politischen Kreuzzug" gegen die Partei führen, was im
SamS auch noch mal zitiert wurde. Ich würde gern mal sehen, was passieren würde, wenn ein Politiker der Linkspartei einen "politischen Holocaust" gegenüber der CSU fordern würde.
Im SamS wird ebenso Peter Müller, das saarländische Freibiergesicht, zitiert, der davon spricht, dass bei einer Kooperation der SPD mit der Linken, jeder in der CDU erkenne, dass das, was die SPD
vor der Wahl verspreche, danach keinen Bestand mehr habe. Sehr geehrter Herr Müller, willkommen in der Bundesrepublik Deutschland. Das ist hier Gang und Gebe und ihr heuchlerisches Posing, bei
dem ich schon gar nicht mehr in den Spiegel schauen könnte, beweist nur ihre Rückgratlosigkeit, aber auch was für ein amoralisches Gesocks im Jahre 2008 Politik in Deutschland macht (das geht
aber auch an Wulff und Huber).
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