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Dienstag, 16. juni 2009

Bezug nehmend auf den kurzen Artikel über den Status von Mixed Martial Arts in der deutschen Politik- und Medienlandschaft (Ultimate Fighting Championship – ein weiteres Opfer hirnloser Medienpolitik und desinformierter Politiker ) möchte ich lobend die taz erwähnen, die in ihrer gestrigen Ausgabe einen sehr guten Artikel zur Veranstaltung vom vergangenen Samstag geschrieben hat.

Zitat: "[...] Wer jede Art von Kampfsport ablehnt, wird die Käfigkämpfe genauso daneben finden. Die Propaganda aber, bei den Käfigkämpfen  handele es sich im Unterschied zum Boxen um hirnlose Gewalt ohne Regeln - wenigstens dieser Blödsinn sollte in Deutschland nun vorbei sein.[...]"

Mit diesem kleinen Beitrag beweist die taz abermals, dass sie mittlerweile die einzige lesenswerte Zeitung in Deutschland ist, die sich auch vorurteilsfrei mit Themen auseinandersetzen kann - jenseits billiger Propaganda, faktenloser Hetze und Mainstreamgefasel.

Vielen Dank!

von PWAustin316 - veröffentlicht in: Mixed Martial Arts - Community: Sport
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Dienstag, 16. juni 2009

Wie ich schon vor der vergangenen Saison geschrieben habe (Die neue Regionalliga - Langeweile in Reinkultur ), entwickelte sich die neue Regionalliga zu einem wahren Flop, der an Langeweile kaum zu überbieten war. Nächste Saison wird dies nicht anders - im Gegenteil. Sage und schreibe 21 zweite Mannschaften von Profivereinen werden sich in der kommenden Saison auf die drei Regionalligen verteilen. Meine Lilien werden in ihrer Liga alleine auf 7 dieser Vertreter treffen. Das sind Spiele, die für Zuschauer kaum attraktiv sind. Ebenso werden diese Teams kaum eigene Fans mitbringen. Zu allem Überfluss wurde Waldhof Mannheim in die West-Staffel eingruppiert, die damit wohl die attraktivste Liga sein wird (Trier, Saarbrücken, Worms, Mannheim, Essen und Münster). Dafür wird es dann in der Südstaffel kein attraktives Derby mehr geben bzw. nur noch die Begegnungen Kassel vs. Darmstadt, Stuttgarter Kickers vs. Kassel und Darmstadt vs. Stuttgarter Kickers, die ein wenig attraktiver sind und eine Huldigung an die 80er Jahre bedeuten.

 

Aus meiner Sicht ist die Zukunft der Regionalliga mehr als fraglich. Eine Möglichkeit wäre aus den drei Ligen nur noch zwei zu machen oder, was das beste wäre, den zweiten Mannschaften endlich einen eigenen Ligenbetrieb zu geben, wie es in England schon ewig der Fall ist. Schlussendlich hat die Ligenreform bisher nur Vereine ruiniert oder in finanzielle Grenzbereiche gebracht, die sie nicht stemmen konnten  (Emden, Aschaffenburg, Großbardorf u.a.). Dazu brechen die kargen TV-Gelder für die Regionalliga in der kommenden Saison nochmal ein, so dass für manches Team der Verbleib in der fünften Liga durchaus attraktiver ist. Dieser Entwicklung muss sich der DFB entgegenstellen, sonst wird dies noch ein trauriges Ende für viele weitere Vereine geben...

von PWAustin316 - veröffentlicht in: Regionalliga - Community: Sport
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Sonntag, 14. juni 2009
Bild

Die japanische Wrestling-Legende Mitsuharu Misawa ist im Alter von 46 Jahren verstorben. Nachfolgend die Originalmeldung von f4wonline.com:

Mitsuharu Misawa, one of the greatest pro wrestlers of all-time, was declared dead at 10:10 p.m. Saturday night at a hospital in Hiroshima from an apparent heart attack after being being given a back suplex in a tag team title match. 

Misawa would have turned 47 on June 18th.


Misawa, the president of Pro Wrestling NOAH, was teaming with Go Shiozaki in a match challenging Bison Smith & Akitoshi Saito for the GHC tag team championship in Hiroshima.  Misawa was given the move at about 8:45 p.m. and knocked unconscious.  They were about 27 minutes into the match when the referee immediately stopped the match seeing what had happened. 


According to eye witness reports, Saito gave Misawa a "routine" back suplex that was described as a "7" in danger on a scale of one-to-ten.  He did not get up.  It was chaos in the ring as they attempted to revive him using CPR and the crowd was hushed for a while, and began a "Misawa" chant.  He turned purple in the ring and was rushed to the hospital in an ambulance.


His heart stopped beating in the ring. 


The wrestlers were told on the bus that he had passed away.


While it is being reported that he passed away at the hospital, he may have actually passed away in the ring. 

Misawa was the Japanese high school national wrestling champion at 187 pounds in 1980, and was recruited by Giant Baba into All Japan Pro Wrestling.  He gained his first taste of stardom in 1984 when he was chosen to be the second Tiger Mask.  After unmasking in 1990, he became an even bigger star after a series of singles matches with Jumbo Tsuruta.


He was Japan's biggest pro wrestling star of the 90s, and one could make a strong case for him as the top wrestler of the decade.  He was the Wrestler of the Year in 1995, 1997 and 1999.


After the death of Shohei "Giant" Baba, Misawa wrestled a little over one more year for All Japan Pro Wrestling, while working as company president.  After consistently butting heads with owner Motoko Baba, the widow of Shohei Baba, he and 90% of the All Japan roster quit the company to form Pro Wrestling NOAH.


The movie "The Wrestler" opened tonight in Japan.  Because of the finish of the movie, this has become part of the story in some outlets in Japan.

von PWAustin316 - veröffentlicht in: Pro Wrestling Allgemein - Community: Sport
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Sonntag, 14. juni 2009

Social Networks, wie Facebook oder wer-kennt-wen.de boomen bekanntlich. Ein Stück weit wird mit diesen Netzwerken die negative Utopie des gläsernen Menschens verwirklicht, die auch beim zweiten oder dritten Hinsehen, nicht an Attraktivität oder Positivem gewinnt. Ich partizipiere mittlerweile auch an diesen Netzwerken, allerdings mit der Qualität des Wissens um die Nachteile. Schlussendlich lassen sich Diese auch konstruktiv nutzen.

Unter bewegung.taz.de gewinnen die Social Networks an Innovation und ein Höchstmaß an Kreativität und Konstruktivität. Es geht nicht darum, wer wen kennt, sondern um das Vernetzen von Aktionen, Demos und Ähnlichen Vorhaben, die das Ziel haben Gesellschaft zu verändern. Ich bin bereits registriert und vollends begeistert. Ergo kann ich die Seite für kritische Geister nur empfehlen...

von PWAustin316 - veröffentlicht in: Online-Tipp - Community: Lebensalltag
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Sonntag, 14. juni 2009

Ultimate Fighting Championship feierte gestern seine erste Show in Deutschland. Der mittlerweile 99. PPV der Promotion fand auf deutschem Boden in der Lanxess Arena zu Köln statt. Wie schon zum Start der Promotion in den USA am 12. November 1993 Diskussionen über die vermeintliche Brutalität von Mixed Martial Arts ausbrachen, so findet diese Diskussion auch in regelmäßigen Intervallen hierzulande statt. Diesmal in einer Art und Weise, die allerdings in ihrer „Qualität“ und Quantität durchaus neu war.

Doch was ist der Hintergrund dieser Sportart? Die Promotion startete mit der Idee in einem sportlichen Wettkampf zu testen, was denn DIE Kampfsportart schlechthin sei. Es sollten sich also Judoka mit Ringern, Boxer mit Kickboxern, Pro-Wrestler mit Karate-Kämpfern etc. messen. In den 70er Jahren fand ein solcher Wettkampf schonmal in Japan statt. Antonio Inoki, japanische Wrestling-Legende, traf auf den Boxer Muhammad Ali, der im Vorfeld sogar einige Wrestling-Matches bestritt.

Mittlerweile ist UFC im Mainstream der USA angekommen. MMA hat einen ähnlichen Status in Japan. UFC hat die Promotion World Wrestling Entertainment, aber auch den Boxsport mittlerweile hinter sich gelassen und ist die In-Sportart in den Staaten. In Japan hat MMA ebenso das Pro-Wrestling überholt. Der bedeutendste Wrestling- und MMA Journalist Dave Meltzer bezeichnet MMA bereits als neue Form des Professional Wrestling. Die Ähnlichkeiten sind, was den Aufbau einer Großveranstaltung, das Erzählen einer Geschichte, der Vermarktung und Ähnlichem, nicht von der Hand zu weisen. Bekannte Pro-Wrestler wie Brock Lesnar haben auch sehr erfolgreich den Turn zum Mixed Martial Arts hinbekommen. Ken Shamrock, einer der Pioniere des MMA, war nach einer sehr erfolgreichen Zeit bei UFC, sowohl als Pro-Wrestler in den USA, als auch in Japan tätig. In den letzten Jahren ist er verstärkt zu seinen Wurzeln als Kampfsportler zurückgekehrt

Die Einwände von Jugendschützern, Teilen der Mainstream-Medien und Politikern, dass UFC gewaltverherrlichend sei, zeugen von großem Unwissen. Wie auch im Boxen oder im Wrestling (das möchte ich hier, auch wenn bekannt ist, dass die Ergebnisse vorher feststehen, trotzdem nennen) gibt es brutalere Kämpfe und weniger brutale Kämpfe; es gibt Kämpfe, die die sportlich und ästhetische Kunstform dieser Stilrichtungen unterstreichen und Matches, die dies weniger tun. Alle Auseinandersetzungen basieren aber nicht auf Hass, sondern auf einen sportlichen Wettkampf, der Regeln unterliegt.  Einwände von bspw. Werner Schneyder, der lautstark auf die Gefährlichkeit von MMA hinweist zeigt, wie die Box-Lobby in Deutschland ihre Felle davon schwimmen sieht.

Um aber den Bogen zum Titel dieses Artikels zu schlagen: Die Medien haben sich mit UFC im vermeintlichen Sommerloch mal wieder ein Opfer gesucht, dass sich ohne die Anwendung von Fakten einfach schaffen lässt. Bei der Kampfhunde-Diskussion, der Kriminalisierung von Arbeitslosen, der Hetze über die Links-Partei und zahlreichen anderen Beispielen, funktioniert dies immer wieder hervorragend und wirkungsvoll. Glücklicherweise stehen hinter UFC Verantwortliche, die sich nicht zum Opfer stilisieren lassen, sondern stilvoll „zurückschlagen“, in dem sie ihren Sport für sich sprechen lassen.

 

 

von PWAustin316 - veröffentlicht in: Mixed Martial Arts - Community: Sport
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Mittwoch, 20. mai 2009
Das letzte Saisonspiel der Lilien steht erst am 06.06. an, da aber einige sportliche Entscheidungen schon gefallen, aber ebenso auch andere Weichenstellungen für die Zukunft auf dem Weg sind, möchte ich an dieser Stelle schonmal eine erste Saisonbilanz ziehen. Diese Bilanz möchte ich in drei Kategorien ziehen und dabei auch die aktuelle Diskussion, die Rege im Blog der Frankfurter Rundschau geführt wird, integrieren.

Sport

Die Vorzeichen vor der Saison waren denkbar schlecht. Die Priorität des Vereins lag zu diesem Zeitpunkt eindeutig darin, die Insolvenz abzuwenden. Entsprechend fiel der Etat nur genauso hoch, wie in der Vorsaison aus. Offizielle Zahlen wurden nie genannt, allerdings dürfte der Etat bei ca. 600.000 Euro angesiedelt sein. Der Stamm der Mannschaft, die im letzten Jahr Meister der Oberliga Hessen und Hessenpokalsieger wurde, konnte entsprechend nur ergänzt werden. Mit Sebastian Glasner und Michael Anicic verließen zwei Schlüsselspieler des vergangenen Jahres gar den Verein. Die Umstände möchte an dieser Stelle erstmal bzw. ganz außen vorlassen. Die Mannschaft schlug sich bis zur Winterpause recht wacker und konnte sich in der ersten Tabellenhälfte festsetzen. Nach der Winterpause erfolgte allerdings ein gravierender Einsturz, der bis heute anhält. Der Abstand zu einem Abstiegsplatz beträgt nur noch 2 Punkte. Der Abstieg ist allerdings nicht mehr möglich: Unterhaching II ist bereits abgestiegen, Großbardorf hat keine Lizenz beantrag und der unterfränkische Traditionverein Viktoria Aschaffenburg hat vor ein paar Tagen bekannt gegeben, sich aus finanziellen Gründen aus der Regionalliga zurückziehen zu wollen. Woher der rapide Absturz nach der Winterpause kam, ist nur schwer an konkret nachvollziehbaren Punkten festzumachen. Gerhard Kleppinger kündigte zum Beginn Rückrunde an, dass er aufgrund fehlender sportlicher Perspektive den Verein verlassen wolle. Er wird zur neuen Saison Co-Trainer beim Zweitligisten FSV Frankfurt. Nach dieser Ankündigung brach die Leistung der Mannschaft ein, wie es oft der Fall ist, wenn ein Trainer sein Gehen verkündet. Allerdings wurde auch beim neuen Trainer Zivojin Juskic die schwache Leistung konserviert. Bezüglich der finanziellen Zukunft des Vereins, dürften die Sorgen der Kicker mittlerweile auch deutlich zurückgegangen sein. Auf diesen Punkt möchte ich aber noch eingehen. Gemunkelt wird, dass vor allem der sportliche Leiter Tom Eilers an dieser Misere Schuld trage. Darauf gehe ich aber unter "Fans" nochmal genauer ein. Zumal mir dafür Beweise fehlen. Schlussendlich tragen zwar Trainer Kleppinger und der sportliche Leiter die Verantwortung für die Zusammensetzung des Teams, allerdings ist auch Letzteres in die Pflicht zu nehmen. Hans Kessler tat dies heute mit einer Pressemitteilung seitens des Vereins, die verdeutlicht, dass alle Vertragsgespräche bis zum Saisonende auf Eis lägen, da man den sportlichen Klassenerhalt noch erreichen und entsprechend schauen wolle, auf welche Spieler man sich verlassen könne und auf wen nicht. Sehr gute Entscheidung!

Finanzen

Bis zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am 29.05. sollen alle Weichen für die Rücknahme des Insolvenzantrags gestellt sein. Die "Ehemals-Handelnden" haben mittlerweile auch ihren finanziellen Beitrag hierzu abgegeben. Hier kann man dem aktuellen Präsidium nur das Attribut "herausragend" verleihen.

Fans

Aus meiner Sicht ein wenig das Sorgenkind des Vereins. Die Liga ist reichlich unattraktiv, so dass entsprechend weniger Fans als erwartet an das heimische Böllenfalltor pilgern. Auch ich bin nicht mehr regelmäßig vor Ort, was aber hauptsächlich mit meiner Fernbeziehung zu tun hat, die natürlich eindeutig Vorrang vor dem Fußball besitzt. Darüberhinaus droht das "Wir", das es in den Monaten nach dem Insolvenzantrag gab und schlussendlich auch der Grundstein für die Rücknahme sein wird, zu zerbrechen. Der Darmstädter Anhang war sich nie richtig einig, ist aber in Krisenzeiten immer zusammengerückt. Dies ist seit der Labbadia Ära aber nicht mehr der Fall. Die Auswärtsfahrer werden immer weniger, was unter anderem mit dem sinnfreien Dauergesang der Ultras zusammenhängt, aber auch mit der Leistung des Teams, der fehlenden sportlichen Perspektive (kurzfristig zumindest), der Attraktivität der Gegner und der Tatsache, dass das vorherige Präsidium extrem viel Kredit verspielt hat. Aktuell spaltet sich die Szene in Fans, die mittlerweile sogar den Präsidenten angreifen, aber zumindest den sportlichen Leiter gerne mit dubiosen Unterstellungen in die Wüste schicken würden und derer, die die Situation realistischer einschätzen. Ich bin wahrlich kein Freund von Tom Eilers, allerdings muss man auch immer den Kontext beachten, in dem er mit Gerhard Kleppinger zusammen ein Team für die laufende Saison zusammenstellen musste. Wie da bspw. ein Weggang von Anicic zu Stande kam, kann ich nicht beurteilen. Leider gibt es viele Fans, die meinen dies tun zu können. Ich sehe diesen Transfer ebenso kritisch, allerdings habe ich für gewisse Hypothesen keinerlei Beweise, so dass ich mit Einschätzungen entsprechend zurückhalte. Das würde vielen Fans ebenso gut zu Gesicht stehen. Ich denke und hoffe, dass mit einer anderen sportlichen und finanziellen Perspektive, ebenso mit den richtigen Weichenstellungen am Ende dieser Saison (da habe ich durchaus Wünsche, die ich aber an dieser Stelle nicht äußern möchte), wieder eine größere Einigkeit bzw. Einheit unter den Fans entsteht. Mehr Fans am Bölle wären da ein schönes Zubrot!

Fazit

Alles in allem eine wechselhafte Saison, die unterm Strich allerdings durchaus erfolgreich gestaltet wurde: - die Mannschaft hat den Klassenerhalt geschafft - die Lilien stehen abermals im Hessenpokalfinale - der Insolvenzantrag kann zurückgenommen werden Dafür meinen Dank und Respekt an alle Verantwortlichen!
von PWAustin316 - veröffentlicht in: SV Darmstadt 98 - Community: Sport
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Mittwoch, 22. april 2009

 


Am kommenden Samstag um 14 Uhr steht das Spiel der Saison für meine Lilien auf dem Programm: Das Heimspiel gegen Waldhof Mannheim.

In 30 Ligapartien seit 1964 haben die Lilien 8 Spiele gewonnen (alle zu Hause), 14 Partien gingen an die Mannheimer und 8 mal trennten sich die Teams Unentschieden. Das letzte Heimspiel gegen die Waldhöfer fand in der Saison 97/98 statt und endete 0:0.

Die 98er sind in dieser Partie eindeutig Außenseiter. 5 der 7 Partien nach der Winterpause gingen verloren, so dass Gerhard Kleppinger schon jetzt seinen Platz auf der Bank räumen musste und Juskic entsprechend ab sofort und nicht erst ab der neuen Saison Chefcoach bei den Lilien wird. Erklärtes Ziel: Klassenerhalt, der in den letzten Wochen doch arg ins Wanken geraten ist.

Ich rechne mit 5-6000 Zuschauern. Es handelt sich um ein klassisches Derby gegen einen Verein, der hier genauso verhasst ist, wie wir in Mannheim. Zumal dieser Verein eine Fanfreundschaft mit dem dem Nuttenverein aus Frankfurt führt. Seit ich 98er Fan bin, habe ich noch nie einen Sieg meiner Lilien gegen die Waldhof-Buben erlebt. Lediglich Unentschieden in den Heimspielen und teils deutliche Niederlagen auswärts.

Eins ist sicher: Es wird ein aufregender Samstag! Viel Polizei, viele Sicherheitsleute, viel Aggressionen und (wie auf dem Foto oben) triumphierende Lilien.

LILIE!

von PWAustin316 - veröffentlicht in: SV Darmstadt 98 - Community: Sport
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Dienstag, 14. april 2009

Als würde der Sohnemann Mario nicht schon reichen, drängt jetzt auch noch Wolle Barth in die Medien. Auf der einen Seite kann man es ihm nicht verdenken, auf der anderen Seite ist es traurig, dass ihm dieser Platz überhaupt eingeräumt wird, was viel über den Zustand der deutschen Medienlandschaft zeigt. Selbstkritisch ließe sich natürlich auch anmerken, dass ich Wolle Barth auch an dieser Stelle Platz einräume. Warum ich dies mache, weiß ich auch nicht so recht. Irgendwie rege ich mich aber regelmäßig wieder über Mr. Weeste Keenste auf, der mit humorfreien Geschichten Erfolge feiern konnte bzw. dies noch nach wie vor kann. Interessanterweise wird ja in der ein oder anderen Sendung (konkret: Schmidt und Pocher) immer wieder angedeutet, dass Herr Barth ein affektiertes Arschloch sei, der nur nach außen hin den Kumpeltyp gibt.

Na ja, Papa und Sohnemann Barth sind wohl reichlich verkracht. VIelleicht lässt sich aber über eine Gemeinsamkeit wiederum Zweisamkeit schaffen: Beide sind durch und durch Mediennutten...

von PWAustin316 - veröffentlicht in: Medien - Community: Alltagswahnsinn
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Dienstag, 14. april 2009

Es gibt ja den schönen Ausspruch, dass man keiner Statistik trauen solle, die man nicht selbst gefälscht habe. Entsprechendes ließe sich sicherlich auch über Umfragen sagen. Trotzdem können Diese ein gewisses Spiegelbild der derzeitigen Meinungs- und Stimmungslage darstellen. Für empirische Untersuchungen qualitativer oder quantitativer Art gibt es immerhin ein komplexes Regelwerk. Ob dies Emnid zu 100% einhält, kann ich nicht beurteilen, hoffe es aber. Dieses Meinungsforschungsinstitut hat die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht. Es drehte sich hierbei um das Vertrauen der Deutschen in ihre Politiker. Angela Merkel kam hierbei auf geschlagene 64%. Jetzt wäre zwar einerseits die Art der Fragestellung nochmal interessant, auf der anderen Seite bekomme ich im Alltag (ich würde die Bandbreite dieser Personen mal als repräsentativ bezeichnen) durchaus mit, dass man Angela Merkel vorwiegend als positiv beurteilt. Vor allem die völlig nutzlose Abwrackpräme, die eine Missgeburt der großen Koalition darstellt, wird mit ihr identifiziert. Nach dem Motto "Da tut sich was..." Dabei ist das Gegenteil der Fall: Wir hatten selten ein Staatsoberhaupt, dass die Hände nicht nur partout in den Schoß legt, sondern sich förmlich an Diesem festklammert (gut, die Anderen haben mehr gemacht, aber auch selten bis gar nicht Etwas sinnvolles). Diese Frau macht mit einer unglaublichen Passion nichts. Wenigstens das hat sie revolutioniert. Warum macht "die lustige Frau im Hosenanzug" (Danke Herr Priol!!!) nichts? Sie ist entweder überfordert, weiß es nicht besser oder ist so machtversessen, dass sie lieber nichts macht. Immerhin kann man so auch nichts falsch machen.

Es ist eh interessant, dass Politiker, die in der großen Koalition sind oder vorher in Regierungsverantwortung waren, in irgendeiner Form noch Vertrauen seitens der Bevölkerung geschenkt bekommen. Bei dieser Umfrage hätte hinter diesen Herrschaften eine 0 stellen müssen. 0% Vertrauen - mehr Prozentpunkte rechtfertigt ihr von Lobbyisten gesteuertes Handeln nicht. Aus politischen Kreisen hört man die Tage auch Selbstkritik, die allerdings aus meiner Sicht nicht mehr als eine Funktion sind, um noch mehr Vertrauen zurückzugewinnen. Diese Aussagen sind nicht authentisch, sondern wahltaktisches Geplänkel. Wäre diese Selbstkritik echt, müssten einige Politiker schlichtweg ihren Hut nehmen. Der Grund, warum sich der Kapitalismus so entfesseln konnte, waren Politiker, die fremdgesteuert jedwedes Regelwerk (entgegen aller Mahner, die es zu jedem Zeitpunkt gab) für die "Märkte" aufgelöst haben. Dass dies so enden musste, wie es jetzt geendet hat, war absehbar. An diesem Ende will es aber mal wieder Niemand gewesen sein...

Im Übrigen: Wer amüsiert sich eigentlich noch so köstlich über Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg, wie ich es tue? Der kleine Bruder von Lothar Matthäus wird wie ein Messias behandelt, wird sich sicherlich aber noch selbst entzaubern. Obwohl: Angela Merkel kommt ja noch immer gut weg und sie hat sich eigentlich schon gefühlte tausend mal selbst entzaubert. Leider hat es bisher Niemand mitbekommen...

von PWAustin316 - veröffentlicht in: Politik und Gesellschaft - Community: Lebensalltag
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Mittwoch, 1. april 2009

Stellungnahme des Fanverein Darmstadt 98

Zum Polizeieinsatz rund um das
Regionalligaspiel Hessen Kassel – Darmstadt98 am 26.03.2009 im Kasseler Auestadion

Wie man den Medien sowie dem Polizeibericht entnehmen konnte, kam es anlässlich des o.g. Fußballspiels in Kassel zu „Ausschreitungen“, bei denen eine Polizistin leicht verletzt wurde. Der Polizeibereicht, sowie die Medien sprechen davon, dass auch von Darmstädter Fans Gewalt ausgegangen sein soll.

Zu diesen Vorwürfen will der Fanverein Darmstadt 98 als Sprachrohr der Lilienfans hiermit Stellung beziehen, sowie die breite Öffentlichkeit und die Führungsebene der Polizei auf das indiskutable und völlig überzogene Verhalten der eingesetzten Polizeibeamten aufmerksam machen.

Hessen Kassel schaffte es schon in der ersten Halbzeit eine deutliche 3:0 Führung heraus zu
schießen. Den Toren folgte stets ein ausgelassener Jubel der Kasseler Spieler Bauer und Wölk, die sich jedes Mal direkt vor den Gästeblock begaben, um dort mit Gesten und dem Zeigen von Kasseler Fan-T-shirts zu
provozieren. Davon ließen sich auch die Besucher der neben dem Gästeblock liegenden, jedoch durch zwei Zäune und einen Graben getrennten, Sitzplatztribüne anstecken, um verbal gegen die Darmstädter Fans zu sticheln. Nach dem dritten Kassler Tor orientierte sich ca. ein Dutzend Fans des SV 98 innerhalb des umzäunten Gästebereiches in Richtung der Absperrung zur genannten Tribüne, traten an den Zaun bzw. rüttelten an diesem und warfen einen Getränkebecher aus weichem Material, der es nur wenige Meter in Richtung des angrenzenden Blocks schaffte. Der nächste Zuschauer saß ca. 20 Meter entfernt. Dieses Verhalten möchten wir keineswegs wegdiskutieren oder gar gutheißen.

Jedoch fällt es uns schwer die darauf folgende Reaktion der Polizeikräfte zu verstehen. Nüchtern betrachtet ließen dort eine Hand voll Übermütiger ihren kurzfristigen Wut an einer Absperrung aus. Eine direkte Gefährdung anderer lässt sich dank der modernen und sicheren Bauart des Gästeblocks selbst mit viel Phantasie nicht konstruieren. Sachschäden am Zaun konnten auch am Ende des Abends nicht festgestellt werden. Trotzdem schritt die Polizei rigoros ein, schubste auf dem Weg zum Geschehen ohne Rücksicht Unbeteiligte, Frauen und Kinder die Stufen hinab und zögerte keinen Moment unmittelbaren Zwang per Pfefferspray oder Schlägen gegenüber der größtenteils jugendlichen Übermütigen anzuwenden. Durch den unkontrollierten Einsatz des Pfeffersprays wurde die Gesundheit vieler unbeteiligter Lilienfans beeinträchtigt. Viele eilten direkt auf die Toiletten oder an
den Getränkestand um sich mit Wasser zum Ausspülen der Augen zu versorgen. Wir sind davon überzeugt, dass sich die Aufregung (insbesondere kurz vor der Halbzeitpause) innerhalb weniger Sekunden von selbst geklärt hätte. Eine Einschätzung, die der Einsatzleitung leider verwehrt blieb.

Dies versuchten Vertreter von Fanprojekt und Fanverein in der Halbzeitpause dem an den Zaun des Blocks geeilten Sportmangager des SV98, Herrn Rechtsanwalt Tom Eilers, sowie dem als „Communicator“ der Polizei gekennzeichneten Beamten Herrn Zuschlag vom Polizeirevier Kassel-Ost zu vermitteln. Dieses Gespräch wurde zwar emotional, jedoch ohne jede Bedrohung (was Herr Zuschlag im Nachhinein bestätigte, Kontaktdaten liegen
dem Fanverein vor) geführt. In dieses Gesprächs platzten nun mehrere Polizeibeamte, die ohne jeden erkennbaren Grund rabiat gegen die sprechenden Personen vorgingen, nicht vor Gewalt zurückschreckten und versuchten einzelne Personen in Gewahrsam zu nehmen, was ihnen in einem Fall auch gelang. Dies bezeichnen wir als absolut skandalösen Vorgang, schließlich muss man erwarten können mit einem als „Communicator“ gekennzeichneten Polizisten auch ungestraft kommunizieren zu können. Die beteiligten Personen waren weder
vermummt noch haben sie in irgendeiner Weise den „Landfrieden“ gebrochen – dies wurde spontan als Gründe für dieses Vorgehen vorgegeben. Auf Fragen nach Dienstnummer und Name der handelnden Polizisten folgten Antworten wie „Halt’s Maul“ oder „verpiss Dich!“, Fragende wurden die Treppen hinunter gezogen oder in den Schwitzkasten genommen.

Geschockt von diesen unerklärlichen Vorgängen verließ die Mehrzahl der ca. 250 angereisten Darmstädter Fans als Zeichen der Solidarität den Gästeblock, um hinter der Tribüne die Geschehnisse zu verarbeiten und das weitere Vorgehen zu besprechen. Als Herr Zuschlag vermeldete, dass der in Gewahrsam genommene Fan noch während der Spielzeit frei komme, entschloss man sich dem Spiel weiter schweigend beizuwohnen. In der Folge wurden zwei bengalische Feuer in einem leeren Bereich des Blocks auf dem Boden
gezündet.

Nach dem Spiel sammelten sich die Fans hinter dem Block, um zusammen den Gang zu den Bussen anzutreten. Hierbei kam es zu einer Streitigkeit zwischen zwei Fans der Lilien, bei der der eine den anderen kurz schubste.
Daraufhin ging ein dritter Fan dazwischen und schlichtete zwischen den beiden Streithähnen.
Trotzdem bewegte sich eine Gruppe von Polizisten auf sie zu und machte sich durch das Herunterklappen der Helmvisiere eindeutig kampfbereit. Das deeskalative Verhalten des Fanvereinsprechers Erik Eichhorn, der den
Beamten mit den Worten: „Wir sind dabei das Problem zu klären“ entgegen kam und so deutlich machte, dass ein Einschreiten nicht nötig sei, wurde ignoriert. Stattdessen wurden erneut unter Gewaltanwendung beide „Streithähne“, sowie selbst der Schlichter herausgerissen und festgenommen. Hierdurch erreichte die Polizei eine erneute Eskalation. Nach der nächsten Beruhigung ertönte aus den Polizeilautsprechern die Ansage: „Wir fordern Sie auf das Stadion umgehend zu verlassen. Dies ist die erste Durchsage!“, was sich angesichts der Abläufe an diesem Abend wie eine Drohung anhörte und nochmals die aggressive Grundeinstellung der eingesetzten Beamten unterstrich.

Leider müssen wir feststellen, dass die Polizei vollkommen überzogen gehandelt hat und als einzige Kraft im Stadion die Gesundheit von Menschen gefährdet hat. Weiterhin müssen wir eindeutig die unverständlichen Festnahmen kritisieren, die den jungen Fans im Stadion ein Weltbild mit der Polizei als „Freund und Helfer“ sicherlich verbauen. Wir fordern daher die Einsatzleitung zu einer Erklärung dieser Vorgänge auf. Weiterhin bitten wir den KSV Hessen Kassel im Falle von möglichen Stadionverbotsvergaben um Rücksprache mit dem Fanverein, um nicht nur der Polizei, sondern auch den Betroffenen die Möglichkeit zu geben zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

von PWAustin316 - veröffentlicht in: SV Darmstadt 98 - Community: Sport
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Bedenkswertes

Profil

  • lilienfan316
  • : männlich
  • : Darmstadt
  • : Ich bin 26 Jahre alt, gebürtig und lebend in Südhessen. Dieses Projekt dient der Verarbeitung des ganzen Fiaskos, das hierzulande abläuft, mit der Hoffnung damit Menschen zum Nachdenken zu bringen.

Über diesen Blog

  • : Larger than Life
  • : In meinem Blog widme ich mich zum einem sportlichen Themen. Wrestling und Fußball werden dabei im Zentrum stehen. Ebenso behandle ich aber auch gesellschaftliche Themen. Von Politik, die uns "kleinen Leute" quält und unsagbar dumm und berechnend ist, über Quotennutten, die unser Fernsehprogramm verseuchen, bis hin zu Kinofilmen oder Büchern, wird jedes für mich relevante Thema behandelt werden. Warum "Larger than Life"? Es ist eine Referenz an den König des Sports, das Professional […]

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